Was wenn keine Sonne scheint und kein Wind weht? Speichern!

Gegner und Befürworter der Energiewende fragen sich zugleich: was passiert eigentlich, wenn mal wirklich gar kein Wind weht und keine Sonne scheint? Geht dann das Licht aus? Und was können wir dagegen tun?

Strom fließt

Strom wird im Moment der Erzeugung auch schon wieder verbraucht – beziehungsweise im Moment des Verbrauchs gerade erzeugt. Um das über die gesamte Bundesrepublik möglich zu machen, existiert ein umfassendes Stromnetz von über 1,8 Millionen Kilometern. Um das Netz zu entlasten und den womöglichen Schwankungen in der Erzeugung und im Verbrauch entgegen zu wirken, werden seit vielen Jahren vielfältige Formen von Energiespeichern entwickelt und gebaut.

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Sektorenkopplung: saubere Wärme, sauberer Verkehr

Jeder meint zu verstehen, was die Energiewende ist: der Strom soll nicht mehr aus dem Kohlekraftwerk kommen, sondern aus sauberen Quellen stammen, wie der Windkraft oder Photovoltaik.

Dabei wird oft vergessen, dass Strom im Gesamtenergieverbrauch in Deutschland nur etwa 25% ausmacht. Ein zweites Viertel basiert auf dem Energieverbrauch im Verkehrssektor durch Kraftstoffe. Und etwa die Hälfte der Energie wird im Wärmesektor verbraucht. Eine tatsächliche Energiewende kann daher immer nur ganzheitlich und umfassend gedacht werden.

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